In einer Pressemitteilung hat SAP heute die Weiterentwicklung des Service- und Support-Portfolios angekündigt. Mittels eines Kooperationsmodells möchte der Software-Hersteller Unternehmen dabei helfen, Transformationsprojekte schneller und flexibler sowie transparenter umzusetzen. Eine Einordnung gibt Michael Bloch, DSAG-Fachvorstand Lizenzen, Vertragswesen & Support der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG).
„Einen
ersten Teaser zur Weiterentwicklung des Service- und Support-Portfolios
hat SAP bereits rund um die Sapphire 2025 veröffentlicht. Darin hieß
es, dass zu Jahresbeginn 2026 ein neues Support-Modell für die
Cloud-Services zu erwarten sei. Wir haben das Thema bereits intensiv
begleitet und daran eng mit SAP zusammengearbeitet. Bezogen auf die
vorherigen Modelle für die Cloud gab es immer wieder gemischtes
Feedback, dementsprechend werden wir die Inhalte des neuen Angebots in
den kommenden Wochen auch nochmals genauer evaluieren.Aus
DSAG-Sicht ermöglichen die neuen Strukturen SAP, eine breitere
Kundenbasis von der Nutzung der Cloud-Services zu überzeugen und einen
erfolgreicheren Einsatz der subskribierten SAP-Lösungen zu erreichen.
SAP muss jedoch gewährleisten, dass die Kunden stets den Gegenwert
erkennen, den sie für den Aufpreis erhalten und auch das Gefühl haben,
dass die Zuschläge auf die jährlichen Cloud-Gebühren sinnvoll investiert
sind.Auf
Kundenseite müssen wir uns intensiv damit auseinandersetzen und für
jeden Vertrag individuell die Frage bewerten, inwiefern wir als
Unternehmen auf die zusätzlichen Angebote zurückgreifen möchten.
Insgesamt ist es positiv zu werten, dass im Gegensatz zur der in der
Vergangenheit gelebten
Praxis bei den klassischen Lizenzen jetzt nicht alle Cloud-Verträge
unter die gleiche Support-Stufe gestellt werden müssen."
Quelle DSAG 03.03.2026



